„Dass in der größten Pandemie seit 100 Jahren darüber diskutiert wird, dass eine von zwei Kliniken in einem Landkreis mit über 200.000 Einwohnern geschlossen werden soll, ist geradezu surreal.“

Wie die Fraktionen der CDU-Kreisräte und Gemeinderäte in Geislingen, spricht sich auch der Geislinger CDU Stadtverband klar für den Erhalt der Helfenstein-Klinik aus.

„Dass in der größten Pandemie seit 100 Jahren darüber diskutiert wird, dass eine von zwei Kliniken in einem Landkreis mit über 200.000 Einwohnern geschlossen werden soll, ist geradezu surreal“, so der Vorsitzende Manuel Steuer. „Wir brauchen allein aus Erreichbarkeitsgründen eine zweite Klinik im Landkreis. Man kann von älteren Menschen, die nicht mobil sind, nicht erwarten, dass sie für jeden Klinikbesuch nach Göppingen fahren müssen. Gerade in Gemeinden, die mit dem öffentlichen Nahverkehr nicht gut vernetzt sind.“, so Steuer weiter.

Dass sich die CDU im Kreistag als bisher einzige Fraktion, geschlossen für den Erhalt der Helfenstein-Klinik einsetzt, halte er daher für ein starkes Signal der Christdemokraten. „Das zeigt doch, dass wir uns als Partei auf diese „Spaltereien“ im Kreis nicht einlassen und signalisiert den Menschen im Kreis, dass die Gesundheitsversorgung und die damit verbundenen Arbeitsplätze uns was wert sind.“

„Dass es innerhalb kürzester Zeit möglich ist, so viele Menschen zu mobilisieren, unterstreicht den starken Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger in Geislingen.“

Die stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbandes, Ilona Allmendinger, die sich für das ins Leben gerufene Aktionsbündnis für den Erhalt der Klinik engagiert, ist begeistert von der Anzahl der Menschen, die sich mittlerweile dem Bündnis angeschlossen haben. „Dass es innerhalb kürzester Zeit möglich ist, so viele Menschen zu mobilisieren, unterstreicht den starken Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger in Geislingen und die Verbundenheit zur Helfenstein-Klinik.“ Sie appelliere daher an die bereits gefassten Beschlüsse der Kreisräte, dass die Helfenstein-Klinik auch nach dem Neubau in Göppingen erhalten bleiben soll. „Wenn diese Beschlüsse nichts wert sind, ist das ein starker Vertrauensbruch zwischen den Kreisräten und den Menschen hier im Oberen Filstal.“

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